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So können sich Frauen selbst helfen: Fünf Tipps gegen Brustbeschwerden

Die Brüste fühlen sich schwer an, schon die kleinste Bewegung schmerzt – Frauen in den Tagen vor der Regel oder in den Wechseljahren wissen, wie unangenehm und belastend hormonell bedingtes Brustspannen sein kann. Es wird oft durch ein Ungleichgewicht der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron verursacht. Diese fünf Tipps können das Leben leichter machen.

 

  1. Ballaststoffreiche Ernährung: Essen Frauen täglich genügend Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte sowie fünfmal Obst und Gemüse, nimmt die Empfindlichkeit der Brust während der zweiten Zyklushälfte ab, wie eine US-Studie der Tufts Universität School of Medicine in Boston ergeben hat. Die faserreiche Kost schwemmt überflüssiges Östrogen aus dem Körper.
  2. Brustmassage: Sie regt die Durchblutung, den Stoffwechsel und den Lymphfluss im Brustgewebe an. Das fördert auch den Abtransport von Wassereinlagerungen. Darüber hinaus stimuliert die achtsame Selbstberührung über Nervensignale die Produktion von Wohlfühlhormonen. Eine Massageanleitung ist auf dem Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter rgz24.de/Ziehen-Brust zu finden. Hier gibt es auch eine kostenlose Broschüre sowie eine App zur Selbstuntersuchung der Brust.
  3. Selbstuntersuchung: Sie ist wichtig, damit Frauen sich sicherer und von etwaigen Ängsten erleichtert fühlen. Denn auch wenn bei den meisten, die durch Zyklus oder Wechseljahre zu wenig Progesteron produzieren, das Brustspannen harmlos ist, sollte trotzdem jeden Monat die eigene Brust gründlich abgetastet und untersucht werden. So kann man Veränderungen frühzeitig entdecken und vom Arzt checken lassen.
  4. Gel mit natürlichem Progesteron: Bei fast jeder dritten Frau, die unter hormonellem Brustspannen leidet, ist eine Behandlung notwendig. Ein vom Arzt verschriebenes Progesteron-Gel wie Progestogel kann Beschwerden rasch und zuverlässig lindern. Weil es auf die Brust aufgetragen wird, wirkt es nur da, wo es soll – ohne gravierend in den Hormonhaushalt des gesamten Organismus einzugreifen. Schon beim Auftragen breitet sich eine wohltuende Kühle aus, das Gel zieht rückstandsfrei ein und klebt nicht.
  5. Kalter Kneipp-Guss: Die Therapie nach Pfarrer Sebastian Kneipp hat sich bei Wasseransammlungen bewährt und bringt die Lymphflüssigkeit in Bewegung. Für den Kaltguss den Duschkopf vom Schlauch abschrauben und den mittelstarken, kalten Wasserstrahl mit zirka zehn Zentimetern Abstand an die Brust halten, von außen nach innen zur Brustwarze kreisen, dann andersherum. (djd).

 

Ursachen für Brustspannen

(djd). Bis zu 60 Prozent der Frauen leiden unter einer sogenannten Mastodynie zwischen dem Eisprung und dem Beginn der nächsten Regelblutung. Auch Frauen ab Mitte 40, die langsam in die Wechseljahre kommen, sind oft vom Brustspannen betroffen. Grund ist in beiden Fällen meist ein hormonelles Ungleichgewicht, bei dem ein Progesteronmangel einem Überschuss an Östrogen gegenübersteht. Ein natürliches Progesteron-Gel wie „Progestogel“ kann dann die unangenehmen Symptome lindern.