Sicher verhüten: Die Pille sollte auf die individuellen Bedürfnisse jeder Frau zugeschnitten sein

Die eine Frau hat einen unregelmäßigen Tagesablauf und ist viel unterwegs, die andere raucht und sitzt täglich lange am Schreibtisch, eine dritte leidet unter Akne oder Übergewicht: So unterschiedlich Lebensgewohnheiten und körperliche Voraussetzungen sind, so individuell sollte heute auch die Verhütungsmethode sein.  Die Auswahl reicht von der Spirale übers Pessar bis zur Antibabypille. Dabei ist letztere in Deutschland nach wie vor die Nummer eins. So nahmen 2014 nach einer Untersuchung der Techniker Krankenkasse 43 Prozent der jungen Frauen zwischen 13 und 20 Jahren in Nordrhein-Westfalen orale Kontrazeptiva ein.

 

Unterschiedliche Zusammensetzungen

Anders als früher existiert heute nicht mehr nur „die“ eine Pille. Dank der Vielfalt an Präparaten mit unterschiedlichen Zusammensetzungen kann beinahe jede Frau ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes orales Kontrazeptivum finden.  Es gibt Antibabypillen als Ein- und Zweiphasenpille, Zwei- und Dreistufenpräparate, als Mikro-, Mini- und östrogenfreie Pille. Kombinierte Mikropillen enthalten neben Östrogen noch ein Gestagen, das unterschiedliche positive „Nebenwirkungen“ haben kann – sogenannte Partialwirkungen. So hat etwa eine Pille mit Dienogest einen vorteilhaften Effekt bei Akne oder fettigen Haaren, dagegen weist ein Präparat mit Levonorgestrel wie etwa „Femikadin“ ein günstiges Sicherheitsprofil mit relativ niedrigem Thromboserisiko auf. Die Minipille wiederum enthält gar kein Östrogen, was Raucherinnen und Übergewichtigen entgegenkommt.

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Ausführliches Vorgespräch beim Frauenarzt

Welche Pille optimal geeignet ist, findet der Gynäkologe im ausführlichen Gespräch heraus. Wie Frauen sich darauf am besten vorbereiten, erfährt man beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter [www.rgz24.de/kampagne]. Bei der Suche nach dem richtigen Präparat spielt auch die Zuverlässigkeit eine Rolle. Sie wird nach dem sogenannten Pearl-Index berechnet und gibt an, wie viele von 100 Frauen innerhalb eines Jahres trotz Anwendung der jeweiligen Methode schwanger geworden sind. (djd).

 

Was beeinträchtigt die Wirkung der Pille?

Rund 90 Prozent der oralen Kontrazeptiva sind Mikropillen. Sie enthalten eine Kombination aus Östrogen und Gestagen und gelten als sehr sicher. Die Wirkung kann herabgesetzt sein, wenn es drei bis vier Stunden nach der Einnahme zu schwerem Durchfall oder Erbrechen kommt.  Nicht empfohlen wird die gleichzeitige Einnahme von Präparaten mit Johanniskraut, da von einigen Fällen ungewollter Schwangerschaft bei paralleler Anwendung berichtet wurde. Es gibt auch Antibiotika, die die Wirksamkeit beeinträchtigen können – hier sollte man den Arzt zur Sicherheit befragen. (djd).

 

 

Vitalstoffe für Frauen

 

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