Wichtige Vitalstoffe für Seniorinnen

Vitalstoffe für FrauenDie Supermarktregale bersten vor verlockenden Angeboten – und dennoch ist auch in modernen Gesellschaften das Thema Mangelernährung gerade bei älteren Menschen virulent. Zu schlank und nicht ausreichend versorgt sind der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) zufolge nicht nur bis zu 50 Prozent der Krankenhauspatienten, sondern auch Menschen in Pflegeheimen sowie Ältere, die zu Hause leben.

 

Test zur ausreichenden Versorgung mit Vitalstoffen

Doch was macht eine bedarfsgerechte Ernährung aus, vor allem bei älteren Menschen? Die Wissenschaftler der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) betonen vor allem die Rolle von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Fehlt es daran, leidet bei älteren Menschen die geistige und körperliche Fitness. Außerdem können sich Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes oder Demenz leichter entwickeln oder verstärken. Wer abschätzen möchte, ob er ausreichend mit Vitalstoffen versorgt ist, kann dies mithilfe eines Tests tun. Mehr Informationen und Hinweise auf Broschüren zum kostenlosen Download gibt das Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter ww.rgz24.de/mangelernaehrung.

 

Was der Körper braucht

Zu den Vitalstoffen, an denen es Seniorinnen häufig mangelt, zählt beispielsweise das Vitamin B12. Ist es nicht ausreichend vorhanden, kann es etwa Probleme bei der Blutbildung geben oder neurologische Störungen zur Folge haben. Ein Vitamin D-Mangel macht oft anfällig für Infekte und kann unter anderem die Osteoporose fördern. Wenn der Organismus zu wenig Magnesium erhält, können dagegen der Blutdruck und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ansteigen. Häufig leiden Patienten, die chronisch erkrankt sind, unter solchen Mangelzuständen.  Ein wesentlicher Grund: Verschiedene Arzneimittel, die sie beispielsweise gegen Bluthochdruck, Herz-Erkrankungen oder Diabetes nehmen müssen, können Wechselwirkungen mit essentiellen Mikronährstoffen verursachen. Das bedeutet, dass diese Nährstoffe nicht richtig vom Körper aufgenommen und verwertet werden. Auch die Krankheiten an sich können den Bedarf an Vitalstoffen deutlich erhöhen. Eine Unterversorgung sollte gezielt mit Präparaten ausgeglichen werden. Die Vitalstoffexperten der Gesellschaft für Biofaktoren betonen, dass auf diese Weise die Prävention und Therapie alterstypischer Erkrankungen und Störungen wirksam unterstützt werden können. (djd).

 

Nährstoffreich essen

(djd). Wer sich „altersgerecht“ ernähren möchte, tischt am besten kalorienarme, dabei jedoch nährstoffreiche Lebensmittel auf. Dazu zählen laut den Experten der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) alle Sorten von Gemüse, Obst, Vollkornerzeugnisse, Hülsenfrüchte, fettreduzierte Milchprodukte sowie Fleisch und Fisch mit wenig Fett.  Bei Untergewichtigen sollte der Kaloriengehalt der Nahrung durch fettreiche Milchprodukte, Öle und Nüsse erhöht werden. Trotz einer ausgewogenen Ernährung können – bedingt durch Krankheiten, Medikamente oder altersbedingte Aufnahmestörungen – Mangelzustände an Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen auftreten, die gezielt ausgeglichen werden sollten. Weitere Informationen: ww.gf-biofaktoren.de.

 

 

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