Frauensache Gelenkschmerzen: Warum die Beschwerden ab 50 zunehmen

Die Hüfte ächzt, das Knie zwackt, die Schulter schmerzt – spätestens ab Anfang 50 machen sich bei vielen Frauen Probleme mit dem Bewegungsapparat bemerkbar. Etwa jede Zweite klagt Schätzungen zufolge in den Wechseljahren über Muskel- und Gelenkschmerzen. Das liegt unter anderem daran, dass das Absinken des Östrogenspiegels eine höhere Schmerzempfindlichkeit und eine schlechtere Versorgung der Gelenkknorpel mit sich bringt. Außerdem trägt der altersbedingte Muskelabbau dazu bei, dass die Gelenke weniger Halt und Unterstützung haben.

 

Bewegung ist Trumpf

Länger anhaltende oder heftige Gelenkschmerzen können die Lebensqualität stark einschränken. Deshalb sollten Frauen sie nicht hinnehmen, sondern sich ärztlich beraten lassen. Oft kann man aber auch selbst viel tun, um den Beschwerden vorzubeugen und leichtere Probleme in den Griff zu bekommen. Am wichtigsten ist es, in Bewegung zu bleiben. Gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Wassergymnastik, Nordic Walking, Yoga, Tai-Chi oder Radfahren sorgen dafür, dass die Gelenke nicht „einrosten“ und die Gelenkknorpel gut versorgt werden. Empfehlenswert ist auch regelmäßiges Krafttraining zum Erhalt beziehungsweise Aufbau der stützenden Muskulatur. Einseitige Belastungen, starke Stöße und Drehbewegungen sollten dagegen möglichst vermieden werden. Kommt es trotzdem zu Beschwerden, können natürliche Arzneimittel wie Traumeel Tabletten oder Traumeel Creme den Gelenken Erleichterung verschaffen. Mit seinen 14 Wirkstoffen, darunter Arnika, Ringelblume, Beinwell und Zaubernuss, kann es den Regenerationsprozess auf vielfältige Weise fördern, Schmerzen lindern und Entzündungen regulieren.

 

Gesundes Schuhwerk statt High Heels

Gerade Frauen, die unter Schmerzen in Hüften, Knien oder Fußgelenken leiden, sollten außerdem im Alltag die Eitelkeit etwas hintanstellen und statt Pumps oder gar High Heels gesundes Schuhwerk mit flachen, dämpfenden Absätzen tragen. Auch übertriebene Bescheidenheit ist out: Statt klaglos Lasten zu schleppen und schwere Arbeiten zu verrichten, sollte man sich ruhig öfter mal helfen lassen. Also lieber den Mann oder die schon großen Kinder bitten, die Getränkekiste ins Haus zu tragen oder das Unkraut zu jäten. (djd).

 

In der Rente nicht rosten

(djd). Die Zunahme von Gelenkbeschwerden im Alter betrifft nicht nur Frauen – auch bei Männern zeigen sich jenseits der 50 Verschleiß und Fehlbelastungen oft in Form von Schmerzen im Bewegungsapparat. Senioren im Ruhestand laufen außerdem leicht Gefahr, in eine bewegungsarme Lebensweise zu verfallen, was den Gelenken schadet und den altersbedingten Muskelabbau beschleunigt. Es ist also ratsam, den Begriff „Ruhestand“ nicht zu wörtlich zu nehmen und die gewonnene Zeit für regelmäßige Bewegungseinheiten zu nutzen. Dabei sollte man auf schonende Sportarten wie Radeln, Walken oder Schwimmen setzen. Kommt es dennoch einmal zu Verletzungen oder Überlastung, kann ein natürliches Arzneimittel wie Traumeel Schwellungen und Schmerzen lindern.

 

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